Sommertage in Paris

Es ist nun etwas her, dass ich mich gemeldet habe, aber Klausuren und Hausarbeiten wollten geschrieben werden, so dass ich den Blog hier etwas vernachlässigt habe. Jetzt läute ich so langsam die letzte Phase meines Studiums ein und kann mir meine Zeit frei einteilen. Das bietet mir auch mal wieder die Zeit hier ein wenig mehr zu schreiben. Aus irgendeinem Grund will der Sommer hier im hohen Norden sich nicht so ganz zeigen. Heute hat das Thermometer grade mal 11 Grad anzeigt. Da ich aber auf jeden Fall etwas Wärme und Sonne genießen wollte, hab ich zusammen mit meiner Mutti ein paar sonnige und heiße Tage in Paris verbracht.

Für meine Mutti war es der erste Trip nach Paris und auch Frankreich. Da es für mich nun schon das dritte Mal war, und ich auch im Herbst hier darüber berichtet habe, werde ich mich mehr auf die Dinge konzentrieren, die ich vorher noch nie in Paris gemacht habe. Zusammen haben wir einen guten Mix gehabt aus Dingen, die ich schon kannte, und aus unbekannten Sachen. Was haben wir uns also alles angeschaut? Versailles, Montmartre, Sacré-Cœur, den Eiffelturm, Notre Dame, die Krypta von Paris, die Conciergerie, Sainte-Chapelle, dem Louvre, Musee d’Orsay, den Invalidendom, das Pantheon, eine Seine-Kreuzfahrt, den Triumphbogen und die Opera Garnier. Das war für die 4 Tage ein ganz schön straffes Programm.

Angefangen haben wir in Versailles. Wir waren gleich morgens dort und es war schon hammer voll. Im Park verläuft sich das Meiste jedoch auch wieder. Nur in den Gemächern gab es noch ein dichtes Gedränge. Ansonsten ist das Schloss und die gesamte Anlage sehr beeindruckend. Neben dem eigentlichen Palast kann man sich noch den Grand Trianon und den Petit Trianon anschauen und durch die Gärten lustwandeln. Der Petit Trianon war der Rückzugsort von Marie Antoinette.

Neben dem Ausflug nach Versailles habe ich zum ersten Mal eine Seine-Kreuzfahrt gemacht. Dies ist einfach bei schönem Wetter besser, da man so nicht friert und alles „unbedacht“ bestaunen kann. Diese Fahrt hat etwa 1 Stunde gedauert und führte vom Eiffelturm bis kurz hinter den Notre Dame und wieder zurück. Es wurde einiges zu den Sehenswürdigkeiten erzählt, die man auf dem Weg sehen kann und auch einiges zur Geschichte der Stadt. Hier kann man auch mal einen anderen Blickwinkel auf die Sehenswürdigkeiten erhaschen.

Auf der Île de la Cité gibt es neben dem Notre Dame einiges mehr zu sehen. Dort ist auch die Sainte-Chapelle, die Conciergerie und die Krypta von Paris. Die Sainte-Chapelle ist die Kapelle in der ehemaligen königlichen Residenz in Paris. Heutzutage werden Teile der königlichen Residenz als Justizpalast genutzt. Gleich nebenan befindet sich die Conciergerie. Die Conciergerie wurde eine Zeit lang als Gefängnis genutzt und hier wurde unter anderem Marie Antoinette und Robespierre hingerichtet.

Etwa 500 m von der Sainte-Chapelle und der Conciergerie entfernt ist die Krypta von Paris. Diese befindet sich direkt auf dem Vorplatz vom Notre Dame. Auch wenn der Eingang etwas versteckt ist, lässt er sich anhand einer Markierung (2. Bild in der Galerie) finden. In der Krypta befinden sich Ruinen des „römischen“ Paris und es wird der Bau des Notre Dame nachgestellt. Die einzelnen Bauphasen kann man an großen Bildschirmen mitverfolgen.

Worüber ich hier noch kurz berichten möchte, ist „Les Invalides“. Auf dem Gelände befinden sich diverse Militärmuseen und der Invalidendom. Für das Musée de l’armee und auch zum Teil die anderen Museen muss man sich echt interessieren. Hier werden Uniformen, Waffen, Kriege und Belagerungen von französischen Königen und Herrschern dargestellt. Dies ist leider nicht für jeden was. Im Invalidendom befindet sich der Sarg von Napoleon I. Dieser wird sehr präsent dargestellt und liegt direkt unter der goldenen Kuppel des Invalidendoms. Hier befindet sich auch ein Reliefkarten-Museum. Dort werden Modelle von Stadtbefestigungen von Küstenorten gezeigt.

So sehr ich Paris auch liebe, es war mir im Sommer alles zu viel und zu voll. Bei meinen Besuchen im Winter und Herbst musste man nie lange anstehen (wenn man dann mal anstehen musste) und man konnte auch mal den Ausblick genießen ohne gleich von anderen bedrängt zu werden. Jedoch wollte ich mir Versailles unbedingt bei schönem Wetter  anschauen, daher musste man wohl oder übel doch ab und an Schlange stehen.

Hier noch einige Eindrücke von Paris – damit das ganze auch vollständig ist 😉

 

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